Welt-Vegan-Tag

Am 01.11.2014 2014 findet der Welt-Vegan-Tag zum 20. Mal statt.

Doch auch nach langer Zeit erntet man mit den Worten: „Ich bin Veganer/Veganerin“ immer noch Blicke mit nach oben gezogener Augenbraue oder ein abfällige Bemerkung – oder bekommt auf Anfrage im Restaurant Käsespätzle als veganes Gericht genannt! Hirse Curry
Doch was bedeutet es überhaupt vegan zu leben? Im Gegensatz zu Vegetariern verzichten Veganer komplett auf tierische Produkte. Sie verzehren also auch keine Milch und Milchprodukte, Eier oder Honig. Viele denken jetzt mit Schrecken: „Wie kann man denn so überhaupt leben?“ und „Gibt es echt Menschen, die so etwas freiwillig machen?“.

Gerade in den ländlichen Gegenden gehören Fleisch und Wurst fest zur täglichen Ernährung dazu. Viele wollen nicht darauf verzichten. Doch allein mit Hinblick auf den ökologischen Fußabdruck ist bereits ein veganer Tag wesentlich umweltschonender und gesünder als eine täglich Ernährung mit Fleisch. Natürlich verlangt Niemand, dass Du ab sofort vegan leben musst, jedoch einen veganen Tag in der Woche oder auch nur ein veganes Gericht, würden sich leicht in den Alltag integrieren lassen. Auch wenn Du bisher vermutet hast, dass eine vegane Ernährung nur aus Verboten und Einschränkungen besteht, gibt es unzählige leckere und einfache Rezepte. In den Supermärkten gibt es mittlerweile viele Milchersatzprodukte, wie Hafer- oder Mandelmilch. Und wer sich darauf einlässt, wird erkennen, dass veganes Kochen eigentlich gar nicht so kompliziert ist. Für einen Nicht-Veganer, der einfach mal einen veganen Tag in der Woche einlegt, dem würde ich raten kein Fleischersatzprodukt zu kaufen, denn der Geschmack unterscheidet sich definitiv zum Fleisch und würde sicher geschmacklich nicht gut ankommen. Ich empfehle Dir lieber ein schmackhaftes Gericht, bei dem Fleisch nicht fehlt und es geschmacklich auch nicht vermisst wird.

Wie z.B. diese leckere Hirse-Curry-Pfanne

Hirse mit Paprika-Zucchini-Curry
Zutaten: 300 g Hirse 1 TL Salz 1 TL Curcuma 4 Paprikas (rot und gelb) 1 Zucchini 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe 1 cm großes Stück Ingwer 1 mittelscharfe Chilischote entkernt 150-200 ml Cocosmilch 2-3 TL Curry (Farben von Jaipur Herbaria) 1 TL Curcuma Salz und Pfeffer 2 EL Öl

Zubereitung: Hirse unter fließendem Wasser spülen, bis das Wasser klar wird. 600 ml Wasser zum Kochen bringen, Salz und Curcuma und die Hirse dazu geben, 5 Minuten kochen lassen, dann 10 Minuten quellen lassen, bis die Hirse weich ist. In der Zwischenzeit die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Chili fein würfeln, den Ingwer schälen und fein würfeln. Die Paprika und die Zucchini putzen, waschen und fein würfeln. In einer Pfanne das Öl erhitzen, die Gewürze und die Zwiebeln, den Knoblauch, den Ingwer und die Chili andünsten, dann das Gemüse dazu geben und unter Rühren ca. 10 Minuten weiter dünsten. Mit der Cocosmilch ablöschen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nochmals kurz kochen lassen und dann zusammen mit der Hirse servieren. Zur Dekoration passen Chilifäden.

Nährwerte pro Portion: 300 kcal., 10 g Eiweiß (13 E%), 6 g Fett (17 E%), 55 g KH (70 E%), 15 g Ballaststoffe

Das steckt in dem Gericht: Jede Menge Vitalstoffe, Vitamine und Mineralien steckt in dem Gericht. Es ist reich an Vitamin C, B-Vitaminen, Magnesium, Calcium, Eisen und Zink. Die Gewürze reduzieren sehr stark Entzündungen, kurbeln den Stoffwechsel an und stärken das Immunsystem. Die Hirse liefert für die Sehnen ein wichtiges Baumaterial, Silicium und auch sehr viel Eisen, was durch den hohen Gehalt an Vitamin C der Paprika sehr gut vom Körper aufgenommen werden kann und der Blutbildung dient. Die Kokosmilch enthält viel Selen, das wichtig für das Immunsystem ist.

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