Warum Diäten nicht funktionieren Teil 2

Diäten – im Frühjahr werden diese durchgeführt – doch oft ohne Erfolg.

Viele haben schon den x-ten Abnehmversuch hinter sich, wissen was Sie eigentlich verändern sollten, doch schaffen die Umsetzung – langfristig – nicht.

Schweinehund

Dies wird sich auch beim nächsten Kurs nicht verändern, solange nicht die tatsächliche Ursache für das „Gewichtige Problem“ gefunden und gelöst ist! Gerade beim Essen aus emotionalen Gründen, ist das Essen eine Kompensation oder hilft zu verdrängen oder zu betäuben – rein rational hilft in dieser Situation nicht das Essen einer Möhre!

Die meisten Diäten bedienen nur das Ratio

Unsere Emotion und das Verhalten aus emotionalen Gründen ist ein sehr starker Impulsgeber. Viel stärker und vor allem schneller als unser Ratio.

In dem Buch der Brüder Heath „Switch – Veränderungen wagen und dadurch gewinnen“ ist ein sehr schönes Gleichniss bzw. Bild für die Stärke der Emotion und des schwächeren Ratio.

Dabei ist die Emotion der Elefant und das Ratio der Reiter auf dem Elefant. Beide befinden sich auf dem Weg, die Verhältnisse. 

Der Reiter muss zwar sehr genau wissen, wo er hin soll – er benötigt klare Schritte und Anweisungen – doch wenn der Elefant nicht in die gleiche Richtung wie der Reiter möchte, hat der Reiter – unser Ration- keine Chance!

Gründe weshalb der Elefant nicht mit will

Aus schlechter Erfahrung: Wenn schon einmal eine negative Erfahrung erlebt wurde, dann will der Elefant nicht nochmals die gleiche Erfahrung machen.

Angst vor Überforderung: Wenn die Aufgabe zu Groß erscheint, will der Elefant gar nicht erst anfangen.

Fehlende Ressourcen oder Sicherheiten: Wenn der Elefant sich die Aufgabe nicht zutraut.

Angst vor Verstoßung: Wenn der Elefant befürchtet aus seiner Gruppe verstoßen zu werden und nicht mehr dazu zu gehören.

 

Es gibt sicherlich noch viele weitere Gründe. Nur wenn diese betrachtet und gemeinsam Handlungsmöglichkeiten erörtert werden, nur dann kann der Elefant in die Richtung des Reiters bewegt werden!

 

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und verlässt ungern seine Komfortzone

Vielen sind sich diesen Emotionen nicht bewusst oder wissen nicht, wie sie ihr Verhalten verändern können und es folgt Resignation oder Frustration. Ein Gefühl, als stünde man vor einer Wand und es gibt keine Türe hindurch. 

Anstatt einen neuen Weg auszuprobieren gehen viele immer wieder den gleichen und stellen dann frustriert fest, dass Sie wieder vor der Wand stehen.

Hier ist ein Coaching förderlich!

Ein Coach hilft einem mit Abstand die Perspektive zu verändern, um weitere Wege und Handlungsmöglichkeiten zu sehen. Wenn man zu nahe an seinem Problem ist, ist die Lösung oder eine Handlungsalternative oft nicht sichtbar.

Alleine eine positive Zielformulierung, die einen nicht an die negative Erfahrung erinnert, sondern einem ein attraktives Ergebnis vor Augen führt, kann motivierend wirken.

Wenn die Aufgabe zu groß erscheint, kann das Ziel in Teilziele zerlegt werden und so die Aufgabe verkleinern.
Der Coach unterstützt mit Ressourcen, um die Selbstwirksamkeit zu stärken, um die neue Herausforderung angehen zu können. Oft fehlen diese, die Akkus sind leer und müssen gefüllt werden, um mit neuer Energie an die Herausforderung gehen zu können. 

Dabei geht der Coach mit dem Klienten gedanklich in die Zukunft und betrachtet den Nutzen der Verhaltensänderung. 

Das Ziel sollte den eigenen Werten entsprechen und die Werte sollten sich nicht gegenseitig widersprechen. Die Motivation einen Weg zu gehen hängt immer von den Werten ab. Ist es Dir wichtig und siehst Du einen großen Nutzen Deines Handelns für Deine Zukunft?
Ein Ökocheck ist hilfreich, um zu überprüfen, ob das Ziel auch erstrebenswert ist, oder ob der Preis für die Erreichung zu hoch ist und ein anderes Ziel geeigneter ist. Vielleicht ist der Aufwand im Moment zu groß.

Diese Aspekte der Verhaltensänderung sind wichtig! Nur wenn diese betrachtet werden und geeignete Handlungswege besprochen werden, dann bewegt sich der Elefant!

 Wenn Du Dich angesprochen fühlst, probiere doch ein Coaching aus, vielleicht hier in der Rhön, draußen in der Natur, mit Abstand zum Problem.

Einfacher als die emotionalen Beweggründe zu erörtern, ist es die Verhältnisse zu optimieren, den Weg zu ebnen. Auch dies gehört zu einer erfolgreichen Verhaltensänderung dazu. Mehr dazu im 3. Teil

 

Habt auch Ihr schon positive oder negative Erfahrungen gemacht? Was hat Euch geholfen, Euer Ziel zu erreichen? Ich freue mich über Eure Kommentare!

 

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