So erreichst Du Deinen Vorsatz Dich gesund zu ernähren

Ernährungsempfehlungen ändern sich, fast alle vier Jahre gibt es neue Empfehlungen. Oft werden Studien aufgeführt, die genau das Gegenteil von dem Beweisen, was früher frische Zutaten für ein leckeres Essenempfohlen wurde. Es gibt immer mehr extreme Ernährungsempfehlungen, die sehr dogmatisch empfehlen, was gegessen werden kann und was schädlich ist.

Dies führt oft zu Verwirrung und dazu lieber das Gewohnte beizubehalten, die Augen zu verschließen und alles so zu belassen wie es ist. Denn was ist schon richtig und was ist falsch? Und schon sind mit der Verwirrung auch allen guten Vorsätze des Neuen Jahres wieder dahin!

 Mit diesen kleinen Veränderungen steigerst Du Dein Wohlbefinden

Meine Erfahrung zeigt, dass bereits kleine Veränderungen im Essverhalten das Wohlbefinden steigern, das Immunsystem verbessert, Entzündungen reduziert und man auch Gewicht reduzieren kann. 

Probiere es selbst aus!

So findest Du Deinen eigenen Weg durch den Ernährungsdschungel- zunächst erfolgt die Analyse

  1. Beobachte Dein eigenes Essverhalten
    Schreibe ein paar Tage lang auf, was und wie viel Du isst und trinkst. Dann nehme einen grünen und einen roten Stift oder besser noch Marker und markiere mit grün all das, mit welchem Du zufrieden bist, was Du als gut für Dich einstufst. Und markiere rot, was Dir weniger gut zu tun scheint. 
  2. Nun prüfe wie viel Gemüse und Obst Du täglich verzehrst und wie viel Wasser Du trinkst. Notiere dies. Wenn Du nicht alles abwiegen möchtest, dann nehme die Hand als Maß und ein bestimmtes Glas als Maß.
  3. Nun notiere, was Dir im allgemeinen beim Essen und Trinken besonders wichtig ist, auf was Du nicht verzichten möchtest. Auch die Dinge, die Du während Deiner Protokollierung nicht gegessen oder getrunken hast.

    Ernährungsprotokoll zum herunter laden.

Das Pareto-Prinzip

Das Pareto-Prinzip besagt dass Du mit 20 % der Zeit 80 % der Aufgaben erledigst oder mit 20 % Einsatz 80 % Umsatz machst. Dieses Prinzip scheint auch bei der Ernährung gültig zu sein. Eine Verhaltensänderung, die zu 20 % stattfindet verbessert das Befinden um 80 % – das ist doch genial!

Warum also immer alles zu 100 % perfekt machen zu wollen und es dadurch sowieso nicht zu schaffen, wenn auch 20 % ausreichend sind! Statt schwarz oder weiß, statt ganz oder gar nicht, lieber 20 % richtig und damit mehr erreichen.

So kommt dieses Prinzip bei Deiner eigenen Analyse zum Einsatz
Statt alles zu optimieren zu wollen, nehme die wichtigsten Aspekte in den Fokus. Und auch hierbei reichen kleine Veränderungen aus, um erfolgreich zu sein.

  1. Konzentriere Dich auf Deine farbliche Markierung. Was überwiegt?
    Überwiegt grün zu 70-80 % dann ist das gut, Du kannst es dabei belassen. Überwiegt rot, dann versuche den Anteil von rot um 20 % zu reduzieren beziehungsweise den grünen Anteil um 20 % zu erhöhen. Das Gleiche machst Du auch bei Gleichstand.
  2. Liegt Dein Gemüseverzehr bei 300-400 g (2-3 Händevoll) am Tag und der Obstverzehr bei ca. 150-250 g (1-2 Hände voll) am Tag? Dann ist alles super, und es darf so bleiben! Liegt dieser darüber, ist es auch gut. Liegt dieser darunter, versuche diesen Schritt für Schritt zu steigern – z.B. wenn Du nur 2 Mal pro Woche 200 g Gemüse isst, dann esse nun 3 Mal pro Woche 200 g Gemüse und die Woche darauf, 4 Mal 200 g und so weiter.
    Trinkst Du mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser oder ungesüßten Tee? Wenn ja, dann ist das super! Wenn es mehr ist, ist es auch o.k. – wenn es aber deutlich weniger ist, dann versuche auch schrittweise die Trinkmenge durch Wasser zu erhöhen, auch wenn es zuerst nur 1 Glas Wasser am Tag mehr ist.
  3. Nun achte darauf, dass Du das, was Dir besonders wichtig ist, Dir anteilig zu 20 % in Deinem Speiseplan integrierst. Beispielsweise wenn Du gerne Schokolade isst, dann gönne Dir jeden Tag 2 Stück oder 2 Mal in der Woche zwei Riegel, als Beispiel.
    Wenn Dir der Genuss von Bier oder sonst etwas wichtig ist, dann integriere auch dies, aber nicht zu viel und nicht täglich. Mache dies zu Deinem Higjlight, zu etwas besonderem, das Du zelebrierst und mit absolutem Genuss verzehrst.
    Du kannst auch von 7 Tagen einen als unperfekten Tag Dir einpalnen und an allen anderen die oberen Punkte umsetzen. Dieser Punkt hilft beim Durchhalten, da wir nicht so streng auf alles verzichten müssen, sondern auch Dinge genießen können, die uns wichtig sind, egal ob diese gesund sind oder nicht.

Mit diesen Minimalschritten erreichst Du sicherlich 80 % des Wohlbefindens und es ist einfach umzusetzen. Denn oft ist weniger mehr!

Gerne unterstütze ich Dich mit einer persönlichen Beratung, einer Ernährungsprotokollauswertung, was auch online möglich ist. Kontaktiere mich,

Schreibt mir Eure Erfahrungen als Kommentar, was Euch gut gelingt, welche Tipps Ihr gut umsetzen könnt.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.