Abnehmen ohne Diätfrust – Langfristig zum Wohlfühlgewicht

Abnehmkurs und Verzicht war gestern – heute geht es um Sie!

Das Wissen ist das Eine, die Umsetzung das Andere. Doch aus welchem Grund schaffen es Umgang Schweinehund manche doch und andere scheitern immer wieder und nehmen noch mehr zu?

Dafür gibt es sicherlich mehrere Gründe. In den 11 Jahren meiner Beratungstätigkeit habe ich immer wieder festgestellt dass bestimmte Faktoren entscheidend sind für den Erfolg und für die Motivation!

5 Tipps für das Erreichen Ihres Wohlfühlgewichts

1. Steigern Sie Ihre Genussfähigkeit und lernen Sie die eigenen Bedürfnisse wahr zu nehmen!

Abends wenn die Arbeit getan ist, die Kinder im Bett und Sie endlich zur Ruhe kommen, dann kommt er – der berühmte Schweinehund mit vielen kulinarischen Angeboten wie Chips und Kekse oder Schokolade im Gepäck. 
Statt kämpfen lieber zuhören! Was will er, um was geht es? 
Fühlen Sie sich gestresst und haben das Gefühl zu wenig für Ihre Arbeit belohnt zu werden und belohnen sich nun selbst? Doch eigentlich wollen Sie ja abnehmen. Wenn Sie nun zugreifen, dann folgt schnell das schlechte Gewissen und Sie fühlen sich als Versager.
Das Demotiviert und führt nicht selten sogar zum Abbruch jedes Abnehmversuchs, auch zu Absagen des Beratungstermins.
Doch das könnte auch anders ablaufen: Wenn es um eine Belohnung geht, überlegen Sie sich Alternativen oder fordern Sie sich doch mal ein Feedback ein. Wenn Sie sich selbst vernachlässigen, planen Sie sich Zeit mit sich selbst ein. Und wenn es Appetit auf „Verbotenes“ ist und Sie gerne auch mal „sündigen“, erlauben Sie es sich und genießen mit allen Sinnen das was Sie essen, ganz bewusst und ohne schlechtes Gewissen!

Aufgabe: Nehmen Sie sich und Ihre Gefühle und Bedürfnisse wahr. Schreiben Sie Protokoll und notieren sich Gefühle und Gedanken, wenn Sie von Ihrem Ziel abkommen und Sie erfolgreich sind.
Setzen Sie sich weitere Grenzen. Ein flexibler Umgang mit Grenzüberschreitungen und Ausgleichsmöglichkeiten führt weniger zu Frust und erhöht die Selbstwirksamkeit.
Notieren Sie sich, wenn der Schweinehund sich durchgesetzt hat, was Sie als Ausgleich am nächsten Tag oder später noch für sich tun möchten und notieren Sie den Grund für sein Erscheinen. Belohnen Sie sich für Erfolge und machen Sie sich bewusst, was Sie für Sich und Ihr Ziel schon alles tun.

Beispiel:
Eine Frau hat an der Arbeit Ärger. Sie hat einen Konflikt mit einer Kollegin oder einem Kunden und das beschäftigt Sie emotional. Sie ist frustriert.
Abends wenn Sie allein ist bekommt Sie Lust auf Schokolade.

Mögliche Analyse: Der Stress hat Magnesium verbraucht. Dadurch entsteht vermehrt Hunger auf Schokolade. Der Frust führt zu einer leichten depressiven Verstimmung, die Schokolade erhöht den Serotoninspiegel und macht glücklich. (Physisch-Körperlich)
Die Frau hat in der Kindheit gelernt, dass bei Frust (weinen) ihr oft etwas Süßes gegeben wurde und dies war für sie ein Zeichen der Zuneigung, des Geliebtwerden und beim Verzehr hat sie sich beruhigt. Dieses Muster taucht wieder auf. (Psychisch-Seelisch)

Handlungsalternative: Etwas Gutes und schönes Tun. Genussmomente sammeln, z.B. bei einem Spaziergang. Eventuell ist auch ein Gespräch mit einer Freundin hilfreich um wieder auf positive Gedanken zu kommen. Auch das Blättern und Schwelgen in positiven Erinnerungen könnte den Frust reduzieren. Finden Sie individuelle Handlungsalternativen und notieren Sie sich diese! Sehr hilfreich ist die Formulierung in Wenn….dann…Sätzen.

Die nächsten Tipps folgen!

 

 

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