Esstisch statt Stresstisch

Meine Suppe ess ich nicht!

Viele Eltern wissen nicht weiter, das Essen, welches sie auf den Tisch stellen wird nicht  von den Kindern gegessen. Nur die Nudeln mit Soße oder die heiß geliebten Pommes werden gegessen. Ständig wird eine Extrawurst verlangt.

Aber Gemüse, Vollkornprodukte, Gerichte, bei denen es schwer ist, etwas heraus zu picken, werden links liegen gelassen und verweigert.
 

Viele Eltern wenden sich früher oder später an mich, mit der Sorge um die Gesundheit Ihrer Kinder. Viele Kinder sind bei der Einschulung schon übergewichtig, manche haben sogar schon Anzeichen von erhöhten Blutfettwerten und Glucosetoleranzstörungen.

Das Ernährungsverhalten wird in den ersten 6 Lebensjahren geprägt – danach ist es aber immer noch möglich, das Essverhalten zu verändern – doch mit mehr Aufwand.

Was ist der Grund, dass es beim Essen immer so viel Stress gibt? Warum essen Säuglinge mit 7 Monaten den ungewürzten Gemüsebrei aber mit 1 1/2 Jahren spucken Sie jedes Gemüse aus und pressen die Lippen zusammen?

Die Gründe sind vielfältig!
Manchmal geht es nur um Hierarchie – die Kleinen wollen mächtiger werden und testen ihre Grenzen aus – da wo die Mutter am empfindlichsten reagiert – beim Essen.

Manchmal ist das Angebot zu vielfältig – wenn ein Kind zwischen Frischkäse und Schokocreme und zwischen Haferflocken und Cornflakes entscheiden kann, ist es fast schon klar, wofür sich das Kind entscheiden wird! Jedes Kind hat beim Geschmack eine Vorliebe für Süßes – und die Geschmackspapillen des Kindes sind viel empfindlicher, als die eines Erwachsenen.Was für uns neutral schmeckt, kann für ein Kind sauer oder bitter schmecken – gerade herbes Gemüse schmeckt für Kinder wesentlich herber, wie es ein Erwachsener empfindet.
Hinzu kommt, dass durch Süßgetränke – auch Saftschorlen – die Süßgeschmacksnerven belegt werden und so alles noch süßer sein muss, damit es als süß erkannt wird und leicht saures, wie eine Erdbeere wird extrem sauer oder eine Möhre schmeckt sehr bitter – ein Grund, weshalb viele Kinder Obst und Gemüse ablehnen. 

Mit Tisch- und Verhaltensregeln funktioniert vieles leichter 

Kinder sollten bei der Mahlzeitenplanung und -Zubereitung integriert werden

Die Geschmacksnerven sollten trainiert werden

Die Genussfähigkeit sollte trainiert werden

Die Kommunikation sollte gewaltfrei sein

Viele Tipps, Beispiele, Übungen und Lösungen erhalten Sie in dem Seminar Esstisch statt Stresstisch! Kommen Sie unverbindlich zur kostenfreien Infoveranstaltung am 11.10.2012 bei mir vorbei (Anmeldung erforderlich)!

Fotos: Istockphoto

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