Es weihnachtet sehr – Weihnachtsgewürze für Leib und Seele

Gehören Weihnachtsgewürze nur in die Winterzeit?

30°C, die Sonne scheint und es zieht die Leute in die Eisdiele. Auch ich habe Lust auf eine Abkühlung und stehe vor der Theke und habe die Wahl: Stracciatella, Schokolade, Vanille oder Erdbeere? Oder soll ich mal eine neue Geschmacksrichtung ausprobieren? Mein Blick fällt auf Sorten, wie Kokos, Pistazie und Zimt. Zimt? Das gehört doch in die Weihnachtszeit. Sofort kommen Erinnerungen an freudige Familienzeiten hoch. Ich überlege hin und her. Passen Weihnachtsgewürze nur in die kalte Winterzeit?

Weihnachtsgewürze passen in süße und herzhafte Speisen und machen diese zu einem Hochgenuss
Mit der Vorweihnachtszeit beginnt typischerweise die Zeit der Weihnachtsgewürze.

Zimt, Vanille, Anis, Gewürznelke, Kardamom und Muskatnuss stehen oft auf der Zutatenliste von Adventsrezepten. Früher waren diese Gewürze so teuer, dass Sie nur zu besonderen Anlässen, wie Weihnachten genutzt wurden. Und so gehören zu den typischen Spezialitäten der kalten Jahreszeit auch noch heute.
Glühwein, Lebkuchen, Spekulatius, Vanille-Kipferl oder Zimtsterne. Und alle haben eines gemeinsam: Sie stimmen uns mit ihrem Duft auf Weihnachten ein, schmecken süß, herb und würzig zugleich und haben außerdem einen positiven Effekt auf die Gesundheit.
Obwohl man bei den klassischen Weihnachtsgewürzen vor allem an Süßes denkt, kann man sie ebenso gut in herzhaften Gerichten einsetzen. Sie veredeln Rotkohl, winterliche Eintöpfe, Geflügelfüllungen oder Wildgerichte und machen das Festtagsessen zu etwas ganz Besonderem. In Asien oder auch in Marokko sind die Gewürze allgegenwärtig zu jeder Jahreszeit und somit auch in fast jedem Gericht. Ein sehr leckeres Gericht stammt aus Tunesien – Shakshouka

 

Link zu Rezept

Intensiverer Geschmack durch ganze Gewürze

Ganze Gewürze wie Nelke, Piment Kardamomkapseln oder Muskatnüsse haben einen intensiveren Geschmack, als bereits gemahlene Gewürze. Deswegen sollten sie erst kurz vor der Verwendung gemörsert oder gemahlen werden. Oder die Gewürze im Ganzen mitkochen und kurz vor dem Servieren herausholen.

Volles Aroma durch die richtige Lagerung

Das Aroma der Gewürze bleibt wenn Sie im Ganzen sind und durch eine richtige Lagerung besser erhalten. Am besten kühl, trocken, licht- und luftgeschützt aufbewahren.

Weniger ist mehr – Die Prisengewürze

Manche der Weihnachtsgewürze haben einen sehr intensiven Geschmack, deshalb sollten sie nur in geringen Mengen eingesetzt werden. Damit sie im Gebäck oder Getränk nicht zu dominant sind, gilt „weniger ist mehr“. Zu den Prisengewürzen zählen zum Beispiel Nelke, Piment, Muskatnuss und Kardamom.

Weihnachtsgewürze fördern die Gesundheit
Die Weihnachtsgewürze sind nicht nur aromatisch, sondern gleichzeitig gut für den Körper. Die meisten von ihnen fördern die Verdauung, indem sie die Produktion der Verdauungssäften anregen. Nelke, Muskat und Sternanis wirken stark

entzündungshemmend und helfen bei rheumatische Erkrankungen. Zimt ist nicht nur appetitanregend, sondern auch antibakteriell. Und Kardamom, Anis und Vanille beruhigen den Magen. Die echte Vanille ist zusätzlich vor allem in Kombination mit Kakao stimmungsaufhellend und vertreibt Ängste und Sorgen.
Wer die verschiedenen Weihnachtsgewürze regelmäßig in der Küche einsetzt, tut Körper und Seele etwas Gutes.

Aber warum nur in der Winterzeit der Gesundheit etwas Gutes tun? Sorgen Sie auch über das Jahr verteilt immer wieder für angenehme Duft- und Geschmackserlebnisse durch den Einsatz von diversen Gewürzen, denn Vanille und Muskat sind ja auch in vielen Gerichten vertreten, warum nicht einmal einen Tomatensalat mit Sternanis oder eine Wokpfanne mit Piment,  Koriander und Zimt?

Mein Genusstipp: Weihnachtstee aus ganzen Gewürzen aufgießen und im Kerzenschein genießen.
Allen eine schöne Adventszeit!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.