Ein Kampfschaf im Lebensmitteldschungel

Der Kurt wurde von mir ausgepresst, wie eine Zitrone. Zum Glück war er dabei nicht so sauer wie eine, es war eher lustig. Aber sauer macht ja auch lustig und Spaß muss dabei sein, vor allem wenn langfristig etwas verändert und dann beibehalten werden soll!

Es ist für mich wichtig zu wissen, was genau, wie viel, warum und wann Kurt isst. Denn je genauer ich weiß was gegessen wird, um so besser kann ich Alternativen mit Kurt erarbeiten, die zukünftig für seine Fitness besser sind. Und schon sind wir mitten Drin im Lebensmitteldschungel.
Es hätte nur noch gefehlt, dass Kurt laut geschrien hätte:,, ich bin ein Rhöner Kampfschaf, holt mich hier raus!“
Denn als er hörte, dass in seinem geliebten Getreide-Früchte-Joghurt sage und schreibe 8 Würfelzucker und lediglich eine Erdbeere stecken, konnte er es nicht glauben.


Selber mixen – Naturjoghurt, Obst, Getreideflocken und fertig !
Die Wellness-Getränke sehen auch besser aus, wie sie sind! Sie enthalten Fruchtzucker, zwar nicht viel und man nimmt bestimmt nicht davon zu, aber auch kein Gramm damit ab! Wasser ist die Alternative und wenn man etwas Geschmack braucht – Zitronensaft dazu geben oder Ingwerscheiben hinein schneiden.
Um mittags den süßen Teilchen und dem fetten Essen aus dem Weg zu gehen, nimmt Kurt Brot, Quark und Rohkost mit. Das ist absolut empfehlenswert. Doch abends wollte er auch nur noch kalt essen. Doch das ist keine gute Idee. Da fehlt die Abwechslung und roh ist es unmöglich große Mengen an Gemüse zu verzehren, ohne dass der Magen rebelliert. Kurt nahm das mit dem Schaf wohl zu wörtlich und wollte nur noch Grünzeugs – doch es darf auch abends warm gespeist werden, so lange der Gemüseanteil überwiegt und das Gericht nicht zu fettig ist.

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