Abnehmen – Ziele erreichen

Wie sind Ziele umsetzbar, wie können diese erreicht werden?

Es gibt Menschen, denen gelingt scheinbar alles, was sie sich vornehmen und wiederum gibt es Menschen, die kommen einfach nicht weiter- woran liegt das?

Zum einen gibt es Menschen, die wie Aufstehmännchen immer wieder aufstehen, auch wenn diese hinfallen, suchen sie nach Wegen, dies Zukünftig anders zu machen. Diese Menschen haben einen sehr hohen Motivationsgrad, sicherlich eine sehr positive Selbstansprache und unter Garantie Erfolg.

Dann gibt es Menschen, die bei Fehlern oder Misserfolgen schnell aufgeben, die Schuld bei sich selbst suchen, sich selbst beschimpfen und den Mut verlieren etwas größeres Anzufangen. Die Motivation sinkt und der Glaube an sich, dass man etwas hinbekommt geht verloren und damit auch das Selbstwertgefühl – „ich bin zu nichts nutze“.

Dies können Lebensprägungen, Erfahrungen oder Glaubenssätze sein – wenn diese sehr tief verankert sind und immer wieder auftreten, dann empfehle ich ein Coaching.

Das Unterbewusstsein arbeitet mit oder gegen unsere Ziele. Wenn wir unser Ziel mit Worten beschreiben, die eher negativ sind oder uns an negative Situationen erinnern, dann sträubt sich unser Unterbewusstsein (auch Schweinehund genannt). Beschreiben wir aber das Ziel mit schönen und positiv besetzten Worten und sehen das Ergebnis als sehr attraktiv, dann arbeitet unser Unterbewusstsein mit uns.

Wird jedes Wort und das dazugehörige Gefühl mit einer Zahl einer Skala von 1 bis 10 bewertet  (1 ist absolut schrecklich und 10 super gut), dann sollte jedes Wort zumindest mit 7 bewertet werden – so ist es attraktiv genug.

Beispiel: Ein Abteilungsleiter hat das Ziel abzunehmen – er sagt:“ ich muss mich mehr bewegen!“

Wenn wir den Satz auseinander nehmen und jedes Wort bewerten, dann könnte das Wort muss und bewegen negativ sein – er bewertet diese je mit 3.

Dann formuliert er es um:“Ich möchte mir mehr Zeit nehmen, um Sport zu treiben!“

Im ersten Moment hört sich das gut an, aber bei genauer Betrachtung doch nicht so positiv. Der Satz wird wieder Wort für Wort betrachtet. Möchte ist besser als muss und wird mit 6 bewertet, Zeit nehmen ist aber ganz negativ besetzt und wird mit 1 bewertet und Sport ebenso. Zeitnehmen erinnert an den vollen Terminkalender und Sport an die Bundesjugendspiele von früher, die immer so peinlich waren. – der Schweinehund sträubt sich wehement diesen Vorsatz umzusetzen!

Also neue Worte – Ich möchte mich abends in meiner Freizeit draußen austoben, das macht Spaß. Durch regelmäßiges Toben sehe ich sexy aus und fühle mich toll in meinem Anzug.

Toben hat nichts mit Sport zu tun, sondern erinnert an den früheren Hund, der auch bei Regen draußen Spaß hat und ist flexibel, es kann Fußball spielen sein, Rad fahren oder Laufen – je nach Stimmung und Situation

Das Wort Spaß wird wie das Wort toben mit 9 bewertet, sexy und toll fühlen wird mit 10 bewertet, Freizeit mit 7 – somit steht der Umsetzung nichts im Wege.

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