Kochkurs Fulda – Sportler kochen sich fit

 

Mit dem richtigen Essen im Sport mehr erreichen!

Vortrag Mittwoch 14.03.2012 19:00 bis 20:30 Uhr
Ort: Mainstr. 39 Fulda

In dem Vortrag erhalten Sie wertvolle Tipps zur adäquaten Sportlerernährung. Sie erfahren wie mit einer gezielten Lebensmittelauswahl das Immunsystem gestärkt werden kann, wie das Binde- und Sehnengewebe gekräftigt wird und wie Sie die Leistung im Sport steigern können.

In dem darauf aufbauenden
Kochkurs wird die Theorie
in die Praxis umgesetzt. Weiterlesen

Kochkurs Fulda – leichte Sommerküche

Leichte Frühsommer Küche

Termin: Mittwoch 09.05.2012 18:00 bis 22:00 Uhr

Im Mai beginnt auch in der Rhön der Frühsommer mit herrlich frischem Gemüse, Kräutern und die ersten Erdbeeren können geerntet werden.

Wir kreieren mit saisonalen
Zutaten leichte Sommergerichte,
so dass einer Bikini-Figur nichts im Wege steht – denn hier können Sie genießen ohne an Gewicht
zuzulegen! Sie bekommen praktische Tipps und viele Informationen zu der Zubereitung und den verwendeten Zutaten und wie Sie Ihren Stoffwechsel auf Touren bringen können.

Ihre Investition: 60 €


 

Kochkurs Fulda – Rhön trifft auf mediterrane Küche

Rhön trifft auf Mediterrane Küche

Termin: Mittwoch 20.06.2012  18:00 bis 22:00 Uhr

Die mediterrane Küche mit viel Gemüse, Kräutern, Hülsenfrüchten, Fisch und hochwertigem Olivenöl ist gesund und sehr köstlich. Wir kochen rhöner Gerichte mit regionalen Zutaten mediterran – so dass eine köstliche Verschmelzung entsteht.
Hier bekommen Sie neben vielen
Tipps und Tricks zur Zubereitung
auch Informationen zu den wert-
vollen Inhaltsstoffen der verwen-
deten Zutaten und wie diese vor
den Auswirkungen von Stress
unsere Gesundheit schützen.

Ihre Investition: 60 €


 

Kochkurs Fulda – herbstliche Genüsse

Fit für den Herbst – saisonale und regionale Gerichte standen am 12.10.2011 auf dem Speiseplan.

8 Teilnehmer kochten gemeinsam im Küchenstudie Küche Perfekt Bug die Rezepte von Daniela Kircher.

Nicht nur der Geschmack ist wichtig bei der Auswahl der Rezepte, auch die Inhaltsstoffe, der gesundheitliche Nutzen der Zutaten, der Bezug zur regionalen und saisonalen Küche, wie auch die Einfachheit zum Nachkochen, sind Kriterien.

Weiterlesen

Kochkurs in Fulda am 14.09.2011- Mediterrane Köstlichkeiten

Kochkurs in Fulda

Der Kochkurs mediterrane Köstlichkeiten war für 12 Teilnehmer ein tolles Erlebnis mit Genussfaktor.

Unter Anleitung und nach den Rezepten von Daniela Kircher wurde gerührt, gekocht, gebraten und gebacken – natürlich mit modernen Küchengeräten im Küchenstudio Küche Perfekt Bug.

Mehr Erfolg mit den richtigen Rezepten!

Die mediterrane Küche ist reich an Gemüse, Hülsenfrüchten, Fisch und hochwertigen Ölen. Die Inhaltsstoffe sind für die Gesundheit und das Wohlbefinden sehr förderlich!

 

Wir kreierten gemeinsam köstliche Speisen.

 

 

Zur Begrüßung gab es Zucchini-Röllchen mit Schafskäse.

 

 

 

 

Als Vorspeise gab es eine Gemüse-Bohnen-Suppe mit Basilikumpesto und Focaccia vom Back-Stein.

 

 

 

 

 

Als Hauptgericht gab es Risotto mit Pilzen und Kürbisrisotto, dazu mediterranes Gemüse und Saltimbocca. 

 

 

 

Und als Dessert gab es leichtes Tiramisu und eine Vanillecreme mit Obst.

 

Eine hohe Qualität der Zutaten ist für mich oberstes Gebot! Das Fleisch holte ich in der Metzgerei Ludwig in Schlüchtern, das Risotto wurde mit einem Apfelwein von Jürgen Krenzer aus Seiferts abgelöscht, die Gewürze und das Öl, wie auch die anderen Zutaten entsprechen der höchsten Qualität. So ist z.B. das Mehl aus biologischem Anbau und frisch gemahlen, der Risotto Reis aus Bioanbau, der Zucker aus Bioanbau und vieles mehr. Auch die verwendete Gemüsebrühe wird von mir selbst hergestellt. Das Obst und Gemüse holte ich bei Frucht Hartmann.

Für Teilnehmer mit Lebensmittelunverträglichkeiten werden die Zutaten entsprechend gewählt, so gab es das Tiramisu mit Laktosefreier Bio-Milch, laktosefreier Sahne und Quark.

Stimmen der Teilnehmer:

Es hat sehr viel Spaß gemacht!

es war mein zweiter Kochkurs bei Daniela Kircher…. einfach nur eine Klasse für sich und jederzeit zu empfehlen!! Bin gern wieder dabei, denn aller guten Dinge sind DREI :-)


Fulda nimmt ab – Erreichen Sie Ihr Wunschgewicht

Der innere Schweinehund – Spaziergang zum Wunschgewicht

Jeder zweite in Deutschland ist übergewichtig, jeder fünfte stark übergewichtig, Tendenz steigend.

Es gibt viele Gründe, die ein Übergewicht begünstigen. Ein Teil ist auch die Genetik, aber der größere Teil ist das eigene Verhalten, das Essverhalten und das Bewegungsverhalten.

Wer kennt die guten Vorsätze nicht, doch oft scheitern diese bereits nach ein paar Tagen oder Wochen und alles ist beim Alten.

Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier!
Apropos Tier – der innere Schweinehund hat auch etwas mit unserem Verhalten zu tun. Oft kommt dieser in Situationen, in denen wir stark sein wollen und z.B. auf die Schokolade verzichten möchten oder gerade die Sportschuhe zuschnüren.

Der innere Schweinehund ist ein Profi in Sachen Ausreden finden und er schafft es meistens uns von dem neuen Plan abzubringen.

Viele wollen diesen Kerl loswerden und besiegen – das funktioniert aber nicht, der kommt immer wieder – er ist halt des Menschens bester Freund und gibt sich mit allem zufrieden.

Um langfristig sein Ziel in Sachen Wohlfühlgewicht zu erreichen, ist es wichtig den inneren Schweinehund als Freund zu gewinnen. Er will nur das Beste. Wenn man genau hinhört, weiß jeder, was er will – und mit einem geeignetem Kompromiss kommt man dann doch an sein Ziel!

Strategien zum Wunschgewicht, viel Inspiration, Erfahrungsaustausch, Informationen und Übungen, wie auch einen Kochkurs und eine Bewegungseinheit gibt es bei mir im Abnehmkurs. Informationsabend (kostenfrei) ist am Dienstag, den 06.09.2011 un 18:00 Uhr in der Mainstr. 39 in Fulda oder Telefonisch unter 0176 / 324 16 216

Der Kurs startet am 20.09.2011 um 18:00 Uhr und geht über 10 Wochen – Der Kurs kann von gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst werden!

Vorbereitung für den Fulda Halbmarathon – die letzten 2 Wochen

Die letzte Woche vor einem Wettkampf

In der letzten Woche vor einem Wettkampf heißt es  – Ausruhen. Der Körper benötigt Zeit, um seine Ressourcen aufzufüllen und sich von dem Training der letzten Wochen zu erholen. In dieser Zeit wird nur wenig gelaufen. In der vorletzten Woche vor dem Start wird der Wochenumfang um ein Drittel reduziert. In der letzten Woche nochmals halbiert. Damit der Körper nicht ganz herunter fährt, empfehle ich 4-5 Tage vor dem Halbmarathon eine letzte kurze Tempoeinheit im angestrebten Halbmarathontempo zu laufen.

Eine Generalprobe hilft böse Überraschungen zu vermeiden

Um keine unvorhergesehene Überraschung zu erleben, sollte eine kleine Generalprobe gemacht werden. Eine Generalprobe ist besonders für Halbmarathoneinsteiger sehr wichtig. Oft sind Wettkampfneulinge am Start sehr aufgeregt. Wenn alles neu ist, kann Verunsicherung aufkommen und die Leistung negativ beeinflussen. Eine Generalprobe hilft auch Fehler zu vermeiden. Dies bedeutet aber nicht, dass man den Halbmarathon schon mal laufen sollte. Einzelheiten sollten geprobt werden.

Es ist gut die Kleidung und die Schuhe, welche man beim Lauf tragen möchte, zu testen. So kann festgestellt werden, ob diese einen behindert, oder man sich darin wohl fühlt.

Das Thema Trinken währen des Wettkampfes ist für viele neu, je nach Wetterlage aber sehr wichtig. Es sollte die Getränkeaufnahme vor und während des Laufens getestet werden. Wenn das Trinken während des Laufens gut klappt, kann weitergelaufen werden, wenn nicht, sollte das Tempo reduziert und eventuell sogar gegangen werden, um ein Verschlucken zu vermeiden.

Das richtige Essen

Nervosität schlägt häufig auf den Magen. Sowohl das Essen am Abend, wie auch am Morgen vor dem Start, sollte auf die individuelle Verträglichkeit getestet werden.

In den letzten drei Tagen vor dem Start ist eine kohlenhydratbetonte Ernährung wichtig, um die Kohlenhydratspeicher zu füllen. Dies ist für eine hohe Leistungsfähigkeit am Tag X wichtig. Kohlenhydratreich sind Getreideprodukte, Kartoffeln und auch Obst.

In den letzten drei Tagen sollte nichts Unbekanntes oder Außergewöhnliches gegessen werden, was eventuell zu Unverträglichkeit führt.

Ich hatte einmal vor einem Marathon einen schwarzen Rettichsalat gegessen, auf den ich allergisch reagiert habe und aufgrund dessen den Start beinahe absagen musste. Solche Geschichten kann fast jeder erfahrene Läufer erzählen, es kommt immer wieder vor, dass dieser Fehler gemacht wird.

Ideal ist ein Läufergericht, wenn es neben den Kohlenhydraten auch Eiweiß, Kalium und Chrom liefert. Diese Nährstoffe sind beispielsweise in Kartoffeln mit Kräuterquark, Vollkornnudeln mit Tomaten-Ricottasauce oder Polenta mit Tomaten-Mozarella enthalten.

Das Essen am Wettkampftag

Am Morgen vor dem Start sollte das Essen besonders leicht verträglich sein und mindestens drei Stunden vor dem Start verzehrt werden. Ich empfehle ein feingemahlenes Mehrkorn- oder Vollkornbrötchen mit Ricotta und Marmelade und dazu, je nach Verträglichkeit, ein Isotones Sportgetränk oder eine verdünnte Apfelsaftschorle.

Auf Obst sollte vor dem Start verzichtet werden, da der Fruchtzucker häufig den Magen-Darm-Trakt reizt und zu Durchfällen führen kann. Die Banane wird in der Regel gut vertragen, da diese sehr säurearm ist. Fette Wurst und Geräuchertes wird ebenfalls schwer verdaut und sollte morgens vor dem Start gemieden werden.

Wer Kaffeetrinken gewohnt ist, kann morgens wie gewohnt seinen Kaffee trinken. Wenn man normalerweise keinen Kaffee trinkt, sollte man dies vor einem Wettkampf auch nicht tun.

Gut ist es, den Körper in den letzten beiden Wochen an das Laufen zur Zeit des Laufes am Wettkampftag zu gewöhnen und öfters eine Laufeinheit morgens durchzuführen. Dies ist besonders für diejenigen wichtig, die normalerweise nur Abends laufen.

 

Einen guten Lauf wünscht Euch Daniela Kircher

 

 

Ernährungstipps für den Fuldahalbmarathon

Top fit für den Fulda-Halbmarathon – mehr Leistung durch richtiges Trinken

Die Geschichte des Trinkens im Sport

In der Vergangenheit gab es sehr kontroverse Trinkempfehlungen. 1910 -1965 gaben Weltrekord-Sportler wie James Sullivan, Arthur Newton, Jim Peters oder Tom Simpson die Empfehlung, lieber nichts oder nur einen Drink während des Rennens zu sich zu nehmen.

Erste Trinkempfehlungen

Erst 1987 gab es die ersten Trinkempfehlungen vom American College of Sports Medicine (ACSM), dabei stand die Prävention vor Hitzeerkrankungen im Vordergrund und nicht die Leistungssteigerung. 

Ein Zuviel kann gefährlich werden

Die dramatische Wende kam 1996, da brachte das ACSM die Empfehlung heraus, trinke so viel wie möglich. Die Presse schrieb mehr und mehr Artikel über die Gefahren und Leistungseinbußen, wenn zu wenig getrunken werde und wie wichtig es sei, möglichst viel zu trinken – bis 2002 beim Boston Marathon sogar zwei Marathonläufer wegen zuviel Trinken an Hyponaträmie gestorben sind.

Die neue Trinkempfehlung

2007 gab das ACSM neue Trinkempfehlungen heraus, die deutlich reduziert sind. Es wird empfohlen 400-800 ml Flüssigkeit pro Stunde und nach Durstempfinden zu trinken.

Es ist unbestritten, dass etwas zu trinken leistungsfördernd und besser ist, als nichts zu trinken. Bis heute ist aber nicht nachgewiesen, dass mehr als gemäß dem Durst zu trinken, von Vorteil ist.

Wann sollte getrunken werden

Bei kurzen Trainingseinheiten bis zu einer Stunde gibt es kaum Vorteile durch Trinken und es sollte nach Durstempfinden getrunken werden. Ist das Training länger als 60 Minuten, sollte eine Dehydratation (Wassermangel) in Grenzen gehalten werden. Bei langen Läufen  ist ein regelmäßiges Trinken von Beginn an zu empfehlen. Es sollte stets mit einem ausgeglichenem Wasserhaushalt gestartet werden und möglichst rasch nach dem Training die Wasserdefizite wieder ausgeglichen werden. Nur ein gut hydrierter Körper regeneriert optimal und kann Muskulatur aufbauen!

Um festzustellen wie viel man beim Laufen schwitzt, kann man sich sowohl vor, wie auch nach dem Laufen wiegen, der Gewichtsverlust entspricht dem Wasserverlust. Diese Menge, zuzüglich ein Drittel, sollte wieder zugeführt werden.

Im Wettkampf lässt sich eine Dehydratation nicht vermeiden

Bei starker Intensität verliert der Körper mehr Schweiß, je nach Witterung kann bei einem Wettkampf der Verlust von Flüssigkeit kaum ausgeglichen werden. Dies sollte und muss auch nicht das Ziel sein.

Bei einer längeren Distanz wie dem Halbmarathon, sollte aber bereits frühzeitig mit der Flüssigkeitszufuhr begonnen werden. Denn wenn man wartet, bis der Durst kommt, kann das Defizit nicht mehr in Grenzen gehalten werden und die Leistungseinbussen sind größer. Wird verteilt von Beginn an 400 ml pro Stunde getrunken, dies entspricht 100 ml alle 15 Minuten, hält man die Dehydratation in Grenzen, so dass bis zum Ende möglichst wenig Durst entsteht.

Wichtig ist, das Trinken während des Laufens bereits im Training zu üben. Die Verträglichkeit von Getränken sollte ebenfalls getestet werden, um am Wettkampftag keine böse Überraschung zu erleben.

Nach dem Wettkampf fördert Trinken die Regeneration

Nach dem Wettkampf sollten die Flüssigkeitsverluste möglichst schnell wieder ausgeglichen werden, dies fördert eine schnellere Regeneration. Dabei sollte ein Getränk reich an Mineralien sein, um die Wasseraufnahme zu verbessern. Kohlenhydrate können die Regeneration beschleunigen und aufgrund des Geschmacks das Trinken an sich fördern. Alkohol sollte nach einem Wettkampf gemieden werden, da dieser die Nierentätigkeit anregt und die Wasserverluste größer werden.

Was sollte getrunken werden

Im Training ist es ausreichend, Wasser mit einer Prise Salz zu trinken. Erst wenn die Intensität sehr hoch oder die Dauer sehr lang ist, kann das Getränk Zucker enthalten. Ich empfehle im Training, so oft wie möglich, zuckerfreie Getränke zu bevorzugen, da dies die Fettverbrennung fördert.

Im Wettkampf, ab einer Dauer von 60 Minuten, ist ein zuckerhaltiges Getränk von Vorteil. Der leicht verdauliche Zucker kann gut aufgenommen werden und fördert die Leistungsfähigkeit. Ein gutes Sportgetränk enthält pro Liter mindestens 400 mg Natrium und ca. 60 g Zucker und keine Kohlensäure. Ein hoher Gehalt an Hydrogencarbonat dient als Säurepuffer. Nimmt man Natron und Maltodextrin, kann ein gutes Sportgetränk auch selbst zubereitet werden.

Magnesium sollte nicht bzw. nur in geringen Mengen im Sportgetränk enthalten sein, da dies zu Herzmuskelstörungen führen könnte. Nach dem Lauf ist ein magnesiumhaltiges Getränk zu bevorzugen und empfehlenswert.

 

Kochkurs in Fulda am 16.09.2011 – 12 Sportler kochen sich fit

Gesundes Kochen für sportlich Aktive

Sportlich Aktive profitieren in vielerlei Hinsicht von einer guten und gesunden Ernährungsweise. Mit einer adäquaten Lebensmittelauswahl lässt sich das Immunsystem stärken, das Binde- und Sehnengewebe kräftigen und die Leistung wird gesteigert.

Dass gesundes Essen auch lecker schmeckt und kochen wenig Aufwand und viel Spaß bereitet, stellt Daniela Kircher in den Kochkursen unter Beweis. Begrüßung

12 Teilnehmer gingen an die Töpfe. Nachdem Daniela Kircher im Theorieteil viele Infos und Tipps über die wertvollen Inhaltsstoffe diverser Lebensmittel vermittelt hat ging es im Kochkurs um die praktische Umsetzung.

Erfahrungsgemäß wird viel eher etwas nachgekocht und später in den Alltag integriert, wenn es schon mal gemacht, probiert und für gut empfunden wird. Die praktische Umsetzung bezieht alle Sinneseindrücke mit ein – allein der Geruch des leckeren Essens und natürlich der Geschmack überzeugt am Ende – allein zu wissen, warum ein Lebensmittel gesund ist, reicht nicht aus.Daniela Kircher

Lebensmittel für Sportler sollten reich an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen sein.

Zur Begrüßung gab es ein Gazpacho mit einem Koriander-Cranberri-Pesto. Diese sehr energiearme Suppe sorgt nicht nur für gute Laune, sondern liefert jede Menge Stoffe für ein gutes Immunsystem und schützt vor Hautkrebs. Gazpacho

Ein Kürbis-Süßkartoffel-Salat zur Vorspeise liefert jede Menge Vitamine und Mineralien, die für das Immunsystem wichtig sind, aber auch gut gegen Entzündungen wirken.Kürbis-Süßkartoffel-Salat

Zum Hauptgericht gab es Polenta mit Tomate-Mozarella und Spinathaube – Power pur, denn Polenta verleihte schon zu Cäsars Zeiten den Legionären auf Ihren Märschen Kräfte. Polenta liefert jede Menge gute Energie und Magnesium und mit dem Belag zusammen ist es gut gegen Erschöpfungszustände und erhöht die Stressresistenz.Polenta Die Vollkornnudeln mit Brokkoli-Kurkuma-Cranberry-Pfanne ist unschlagbar gegen Entzündungen und ideal zur Regeneration geeignet. Kurkuma ist sehr gesund und wirkt stark entzündungshemmend und Brokkoli ist sehr reich an Magnesium, Calcium und sekundären Inhaltsstoffen, die für Sportler sehr wichtig sind.Brokkoli-Pilz-Pfanne

Zum Nachtisch gab es ein Himbeer-Bananen-Eis zu Buchweizenwaffeln. Ein Dessert, das ohne schlechtes Gewissen verzehrt werden kann, da es nur aus guten Zutaten besteht und einfach köstlich schmeckt. Positiver Nebeneffekt – es beschleunigt die Regeneration und stabilisiert das Binde- und Sehnengewebe.Himbeer-Bananen-Eis

Viel Spaß, neue Erfahrungen, tolle Kontakte und Geschmackserlebnis konnten die Teilnehmer mitnehmen.Essen

Richtig essen im Sport – Ernährungstipps für den Fuldamarathon

Mit der richtigen Ernährung läuft es besser!

Die richtige Ernährung eines Läufers stärkt unter anderem die Sehnen, beschleunigt die Regeneration und füllt die Energiespeicher optimal.

Unter Läufern beim Frankfurt-Marathon konnte ich mittels einer Umfrage feststellen, dass je schneller jemand laufen kann, um so besser seine somatische Intelligenz bzw. seine Ernährung ist. Jetzt könnte man die Frage stellen, laufen die schnellenLäufer nur schnell, weil Sie sich gesund ernähren oder ernähren sich die Schnellen so gesund, weil Sie schnell sind?Laufen

Somatische Intelligenz bedeutet, dass der Körper, mittels Appetit auf bestimmte Lebensmittel, seinen Mangel und seinen Bedarf an Nährstoffen ausgleicht und deckt. Leider ist bei vielen Menschen diese Funktion nicht optimal erhalten – zum Einen kann es daran liegen, dass zu viel Fertignahrung oder vermischte Gerichte verzehrt werden und der Körper den einzelnen Geschmack von Lebensmitteln nicht mehr richtig kennt, zum Anderen nehmen viele diesen Appetit nicht mehr richtig war, bzw. wird dieser mit sehr würzigen oder sehr süßen Speisen verändert und gestillt. Aromen, Süßstoffe und Geschmacksverstärker können unsere Geschmacksnerven täuschen und beeinflussen den Appetit. Das bedeutet, dass wir uns nicht mehr 100 % auf unser Gespür verlassen können, um alle notwendigen Nährstoffe, aufzunehmen.

Eine sinnvoll zusammengesetzte Ernährung ist eine wichtige Voraussetzung, um körperlich, wie auch geistig top fit und leistungsfähig zu sein!

Starkes Binde- und Sehnengewebe

Läufer strapazieren Ihr Sehnen- und Bindegewebe sehr stark. Das Herz-Kreislaufsystem passt sich relativ schnell an erhöhte Belastung an, das Binde- und das Sehnengewebe, braucht wesentlich länger für eine Anpassung und kann sich bei Überbelastung entzünden. Weit verbreitet ist eine Achillessehnenreizung unter Läufern.

Das Binde- und Sehnengewebe benötigt ausreichend kollagene Aminosäuren, Silicium und Biotin für den Aufbau und die Reparatur, wie auch die antioxidativen Vitamine C und E zur Regeneration und zum Schutz. Das Bindegewebe profitiert, wenn nach der Belastung die Entzündung möglichst schnell reduziert wird. Dies wird erreicht mit dem Verzehr von Vitamin E reichen Lebensmitteln, wie Nüssen und Öle und dem Verzehr von Vitamin C reichem Obst und Gemüse. Auch mit Ingwer und Chili kann einer Entzündung entgegengewirkt werden.

Ideal für ein starkes Binde- und Sehnengewebe ist eine Kombination aus Lebensmitteln mit schwefelhaltigen Aminosäuren, Silicium und einem hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt.

Diese Lebensmittel sollten im Speiseplan eines Läufers nicht fehlen:

Haferflocken, Weizenkeime, Hirse, Naturreis, saure Milchprodukte, Lachs, Thunfisch, Makrele, Rotbarsch, Chili, Ingwer, Beerenobst.

Erhöhte Leistungsfähigkeit durch eine schnellere Regeneration

Nach intensiver Belastung profitiert der Läufer durch eine schnellere Regeneration, wenn er die Nährstoffverluste möglichst schnell wieder ausgleicht.

Primär geht mit dem Schweiß sehr viel Flüssigkeit, wie auch Mineralien verloren, welche zunächst mit Hilfe eines mineralstoffreichen Wassers oder einer Saftschorle ausgeglichen werden sollte.

Steht eine Gewichtsreduktion in Vorbereitung auf einen Wettkampf im Vordergrund, dann empfehle ich Wasser pur oder mit etwas Zitrone nach sportlicher Belastung zu trinken. Dadurch bleibt der Fettstoffwechsel aktiviert. Süße Getränke stoppen die Fettverbrennung. Stehen mehrere Trainingsbelastungen hintereinander an oder wird ein Wettkampf absolviert, ist eine Saftschorle nach der Belastung zu empfehlen.

In den ersten beiden Stunden nach dem Sport benötigt der Körper neben der Flüssigkeit, vor allem Eiweiß für eine schnelle Regeneration. Geeignet sind Molke, Joghurt oder Quark. Spätestens nach zwei Stunden sollten dann die Kohlenhydratspeicher wieder gefüllt werden. Hierfür sind Kombinationen von Getreide/Kartoffeln mit Milchprodukten, Eiern oder Fisch mit reichlich Gemüse oder Obst, ideal.

Alkohol sollte in den ersten Stunden nach dem Sport gemieden werden, da dieser die Wasserausscheidung anregt und die Regeneration stark verzögert. Alkoholfreies Bier ist aber durchaus ein geeignetes Getränk nach dem Sport.